Arnold Schwerlast wird Premium-Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer
Mit dem Beitritt zur AHK Ukraine positionieren wir uns frühzeitig für eine der größten Wiederaufbau-Aufgaben Europas. Worum es geht – und warum Projektlogistik dabei eine Schlüsselrolle spielt.
Warum jetzt?
Wann der Krieg in der Ukraine endet, weiß heute niemand. Was aber feststeht: Der Wiederaufbau wird eine der größten wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufgaben Europas der kommenden Jahre. Und während die Zerstörung weitergeht, formiert sich im Hintergrund längst eine Allianz aus Wirtschaft und Politik für die Zeit danach.
Wir wollen Teil davon sein. Seit dem 1. April 2026 sind wir Premium-Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine) mit Sitz in Kiew.
Wiederaufbau beginnt mit funktionierender Logistik
„Der Wiederaufbau der Ukraine zählt zu den bedeutendsten wirtschaftlichen und infrastrukturellen Aufgaben Europas in den kommenden Jahren. Neben internationalen Investitionen und politischer Unterstützung wird vor allem eines entscheidend sein: eine leistungsfähige, flexible und sichere Projektlogistik“, sagt Oliver Arnold, Geschäftsführer der Arnold Schwerlast GmbH.
Bevor der erste Baukran steht, müssen Lieferketten funktionieren. Anlagen, Technik, Ersatzteile, schwere Komponenten – nichts kommt ohne durchdachte Projektlogistik an seinen Bestimmungsort. Unternehmen, die jetzt belastbare Strukturen aufbauen, sichern sich Vorteile bei späteren Projekten.
Wo wir ansetzen können
Unser Leistungsspektrum deckt die gesamte Kette ab:
- Machbarkeitsanalysen
- Genehmigungsmanagement
- Routenplanung
- Hafenumschlag und Zollabwicklung
- Multimodale Transportkonzepte
- Finale Zustellung an Baustelle oder Produktionsstandort
Besonders gefragt wird das beim Wiederaufbau in folgenden Bereichen sein: Energieprojekte, Industrie- und Produktionsstandorte, Brücken- und Hochbau, mobile Technik für Bau und Mining, kommunale Versorgung sowie Ersatzteile und Spezialkomponenten für kritische Infrastruktur. Alles Güter, bei denen Präzision in Transport, Umschlag und Terminsteuerung den Unterschied machen.
Erfahrung im Osteuropageschäft und speziell in der Ukraine bringen wir mit – aufgebaut über Jahre, lange vor dem aktuellen Anlass.
Wie es zum AHK-Beitritt kam
Der Auslöser war das 8. Deutsch-Ukrainische Wirtschaftsforum im Dezember 2025 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Motto: „Resilience in Action – Partnership in Progress“. Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj waren per Video zugeschaltet, hochrangige Regierungsvertreter beider Länder vor Ort.
„Bei dieser Gelegenheit wurden wir von Volodymyr Kravets, Projektmanager der AHK aus Kiew, gefragt, ob wir nicht Interesse hätten, der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer mit unserem projektlogistischen Know-how beizutreten, um deren Arbeit in diversen Ausschüssen für Transport und Logistik zu unterstützen“, erinnert sich Oliver Arnold.
Heute zählt Arnold Schwerlast zu den 62 Premium-Mitgliedern der AHK Ukraine – in einer Liste mit Unternehmen wie BMW, Bosch, Siemens und Würth.
Was die Mitgliedschaft bringt
- Sichtbarkeit im deutsch-ukrainischen Wirtschaftsraum
- Direkter Zugang zu Entscheidungsträgern
- Positionierung als Key-Player im Netzwerk
- Aktive Mitarbeit in den Logistik- und Transportausschüssen
- Fundierter Einblick in wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsgepflogenheiten vor Ort
Federführend im Unternehmen für unser Ukraine-Engagement ist Co-Geschäftsführer Volker Lenzing.
Über die AHK Ukraine
Die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer ist Teil des weltweiten Netzwerks deutscher Auslandshandelskammern mit 150 Standorten in 93 Ländern. 2016 in Kiew gegründet, ist sie eine zentrale Plattform für den bilateralen Wirtschaftsaustausch zwischen Deutschland und der Ukraine.