Rimpar, 7. September 2021:

Kaum sind die Olympischen Spiele vorbei, läuft der Abbau des technischen Equipments auf Hochtouren. Dabei involviert ist das mainfränkische Familienunternehmen Arnold Speditions GmbH aus Rimpar.

Rimpar (Lkrs. Würzburg). Spannend bis zum Schluss verliefen die coronabedingt um ein Jahr verschobenen Olympischen Sommerspiele wie auch die anschließenden Paralympics in Tokio. Permanente Spannung gab es auch in den unzähligen Medienkabeln. Schließlich konnten Zuschauer die Wettkämpfe bis auf wenige Ausnahmen nur über digitale Kanäle verfolgen.

Wie bei den vergangenen Spielen u.a. in Rio de Janeiro, Sotschi und Südkorea hatte sich ARNOLD als Spezialist für besondere „Disziplinen“ auch für Tokio qualifiziert und ist hier wieder für die Rückholung zur Entsorgung bzw. Wiederverwertung der Kupferdrähte und Glasfaserkabel verantwortlich.

Allerdings galt es, einige zusätzliche Hürden zu überwinden. „Wir müssen diesmal noch tiefer in die Trickkiste greifen, denn die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf internationale Logistikstrukturen sind seit 2020 extrem komplex und weitreichend“, beschreibt Geschäftsführer Oliver Arnold die Herausforderung. „So wie in ganz Europa bereits Engpässe wegen Lieferverzögerungen in allen Teilen der Industrie zu spüren sind, so wirkt sich das natürlich auf alle Logistikabläufe aus.“

Voller Erfolg zum Abschluss

Fakt ist: So gut wie nirgends auf der Welt sind kurzfristig leere Transportcontainer für die Seeschifffahrt verfügbar. Dazu sind die Reedereien bis auf Monate im Voraus völlig ausgebucht, was ordentliche Planungen aus dem Konzept bringt. Deshalb brachte ARNOLD bereits im Vorfeld der Spiele leere Spezialcontainer aus Antwerpen in die japanische Hauptstadt, um die nun abgebauten Verkabelungen zügig wieder exportieren zu können. Zudem standen diesmal keine speziellen Ladekräne zur Verfügung, weshalb die Kommissionierung manuell durchgeführt werden musste.

„Auch wenn der Kompletteinsatz sich damit vervielfacht hat, bleibt den Betreibern der Verkabelungen nichts anderes übrig, den Aufwand hinzunehmen, denn sowohl die japanischen Zollvorschriften als auch die Vertragssituationen mit dem IOC schreiben die Rückführung der Verkabelungen vor“, erklärt Oliver Arnold.

Allen Schwierigkeiten zum Trotz konnten die Logistikabwicklungen mit mainfränkischem Einsatz unter der Leitung des Kieler Projektmanagers Torsten Emmerich wieder dazu beitragen, dass auch die pandemiegeplagten Olympischen Spiele von Tokio ordentlich und fachgerecht abgebaut wurden. Somit konnte das Familienunternehmen aus Rimpar erneut die Olympische „Kupfermedaille“ logistisch für sich verbuchen. Der Qualifikation für die nächsten Großereignisse sollte damit nichts im Wege stehen.

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