Der Familienbetrieb aus Rimpar verantwortet die gesamte Logistik und Transport einer Anlage für einen russischen Kunden aus St. Petersburg

Rimpar. Erneuter Auftrag aus Russland: Ein Neukunde erteilte vor wenigen Tagen Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG den Auftrag, Transport und Logistik einer OSB-Komplettanlage** zu übernehmen. Ein deutscher Anlagenbauer wird für den russischen Endkunden in Petrozawodsk in der Provinz Karelien (ca. 400 km Nord-östlich von St. Petersburg) das Werk schlüsselfertig erstellen. Das Volumen der Investitionen in das neue Werk beträgt 150 Mio. Euro.

Die logistische Herausforderung für Arnold Schwerlast während der ersten Baustufe besteht darin, über 300 LKW-Ladungen aus verschiedenen Städten in Westeuropa termingerecht zur Baustelle nach Russland zu organisieren. Darunter befinden sich zahlreiche Schwertransporte mit knapp sechs Metern Breite. Die Transportstrecke beträgt pro LKW bis zu 4000 Kilometer.
„Wir freuen uns sehr über die enormen logistischen Herausforderungen bei diesem neuen Auftrag. Es ist ein Zeichen des Vertrauens, das osteuropäische Großkunden in unser Know-how der Schwergutlogistik haben“, sagt Rudolf Kraus, der verantwortliche Osteuropa-Abteilungsleiter von Arnold Schwerlast.

Der Startschuss für das Großprojekt fällt voraussichtlich im August, das erste Endprodukt in der neuen Anlage wird voraussichtlich im Januar gefertigt. Die volle Kapazität der ersten Baustufe wird im März 2012 erreicht sein.

Der neue Auftrag ist nur einer von mehreren nach Osteuropa, für die bereits Verträge unterzeichnet wurden. Bereits im Oktober 2009 verantwortete Arnold Schwerlast für einen italienischen Maschinenbauer die gesamte Abwicklung eines Transports von 100 Tonnen Metallbauteile von Italien nach Sibirien.

Produziert werden in der neuen Anlage OSB-Platten**, also Grobspanplatten, die als Bauplatten beim Rohbau und als Wand- oder Dachbeplankung im Innenausbau verwendet werden. Das Dickenspektrum umfasst sechs bis 40 Millimeter. Zudem geht eine Nut- und Federplatten-Anlage in Kürze in Betrieb, die Fußbodenplatten herstellt. Zum Einsatz kommen die Platten unter anderem im Baukonzern des Auftraggebers, der Firma OOO DOK Kalevala.

Am Standort Kalevala gibt es einen idealen Markt an Rohstoffen. Zu 90 Prozent wird das heimische Holz der Espe verarbeitet – ein Rohmaterial, das sich sehr gut für OSB-Platten eignet. Die Optik dieses hellen Holzes ist für Bauplatten wie geschaffen. Nach Beendigung der Fertigungsanlage wird eine Produktionskapazität von 1.500 Kubikmetern OSB-Platten pro Tag erreicht.

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