Rimpar, 9. März 2022:

Die derzeitige Russland/Ukraine Krise stellt auch die Logistikbranche vor ungeahnte Herausforderungen. Die mainfränkische ARNOLD Gruppe nutzt ihre Netzwerke und bietet betroffenen Wirtschaftsbeteiligten Hilfe an.

Rimpar (Lkrs. Würzburg). Stellen Sie sich vor, Sie sind LKW-Fahrer und sind mit voller Ladung auf dem Weg in die Ukraine oder müssen das Land auf Ihrer Tour nach Asien passieren. Oder versetzen Sie sich in die Lage der entsprechenden Unternehmen, die nun Entscheidungen zu treffen haben. Was ist in dieser vertrackten Situation am besten zu tun?

Die eskalierte Lage versetzt nicht nur die Bevölkerung in Angst und Schrecken, sondern sorgt unter anderem für blockierte Handelswege von West- und Mitteleuropa in den Osten. Direkt davon betroffen sind auch zahlreiche deutsche Anlagen- und Maschinenbauhersteller, deren Transporte bereits auf den Weg gebracht wurden und nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden konnten.

In das Krisengebiet einzureisen und sich der unmittelbaren Gefahr auszusetzen, ist – sofern dies überhaupt gestattet würde – sicherlich kein guter Rat. Damit die dringend für die Abwicklung weiterer Aufträge benötigten LKW-Frachtraum samt Fahrer so schnell wie möglich wieder verfügbar sind, suchen alle Wirtschaftsbeteiligten dringend strategisch günstige Lagerflächen für das blockierte Transportgut.

Auch die ARNOLD Schwerlast GmbH & Co. KG aus Rimpar bei Würzburg blickt besorgt nach Osteuropa. Geschäftsführer Oliver Arnold kennt die Region sowie die Wege dorthin bestens und besitzt gute Kontakte zu dort ansässigen Kunden und Partnerunternehmen. Mit diesen Kontakten möchte er der deutschen Industrie aushelfen und vermittelt gerne Lagermöglichkeiten in verschiedenen osteuropäischen Ländern, etwa in Polen und der Slowakei.

 

Verfügbare Lagerkapazitäten in mehreren osteuropäischen Ländern

In der Nähe der polnischen Städte Włocławek und Płock an der Weichsel stehen zum Beispiel Außenlagerflächen von zusammen 13.000 qm zur Verfügung. Ausgestattet mit einem eigenen Fuhrpark, Gabelstaplern und einem Laufkran bieten die Lagerplätze ausgezeichnete Möglichkeiten zur temporären oder dauernden Lagerung.

Großflächige Möglichkeiten gibt es auch in der Slowakei. Ein bestens an das Straßen- und Schienennetz angebundenes Areal nahe der Hauptstadt Bratislava verfügt über freie Lagerkapazitäten von insgesamt 12.000 qm in überdachten und teilweise beheizten Lagerhallen sowie eine Außenlagerfläche von 55.000 qm.

„In der Slowakei haben wir bereits eine Lagerfläche mit Konstruktionsteilen von über 30.000 qm für zwei Kunden aus dem Anlagenbau, an der deutsch-polnischen Grenze weitere 6.000 qm Hallenlager für den Maschinenbau belegt“, berichtet Oliver Arnold und erwähnt, dass er noch Zugriff auf weitere Möglichkeiten in Ungarn und Tschechien besitzt. Er teilt die Sorgen und Nöte der der deutschen Wirtschaft und hilft gerne: „In der Krise gilt es umso mehr, zusammenzuhalten.“ Interessierten Unternehmen bietet er deshalb an, Kontakt zu ihm aufzunehmen.

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