Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG aus Rimpar transportiert weit über 1.000 Tonnen Spezial-Bauelemente zur Baustelle des zukünftigen Bahai-Tempels nahe Chiles Hauptstadt

Rimpar/Santiago de Chile. Gut eineinhalb Jahre war Arnold Schwerlast GmbH & Co. KG für den Bau des Bahai-Tempels in Chiles Hauptstadt Santiago unabdingbar. Der unterfränkische Logistikdienstleister hat seit der Auftragsvergabe im August 2013 über 4.000 Gussglaselemente zur Errichtung des Ausnahmebauwerks geliefert und dabei erneut seine Kompetenz bei der Schwerlastlogistik unter Beweis gestellt.

In Zusammenarbeit unter anderem mit dem international ausgezeichneten Architekturbüro „Hariri Pontarini Architects“ aus Kanada verantwortete der Rimparer Transportspezialist die „Door-toDoor“-Belieferung der kompletten Fassadenkonstruktion aus Gussglas – von Deutschland bis Santiago de Chile. Die Bauteile vom Herstellungswerk bis direkt auf die Baustelle zu befördern ist eine Logistikleistung, die Arnold Schwerlast aufgrund der einzigartigen Materialien und des langen Transportweges vor einige Herausforderungen stellte. Über 100  Container mit vergleichsweise empfindlichem Gussglas mussten verladen werden und unbeschädigt den Atlantik überqueren.

“Einladende Leichtigkeit“ kennzeichnet zukünftigen Tempel der Bahai

Das Ergebnis ist beeindruckend: Das vom Nationalen Geistigen Rat der Bahai in Kanada („National Spiritual Assembly of the Bahá’ís of Canada“) in Auftrag gegebene „Haus der Verehrung“ erhebt sich nun 30 Meter hoch an einem Berghang über der Chilenischen Hauptstadt und besticht durch seine einzigartige Architektur Die Kombination aus stählernem Tragwerk und einer Fassade aus Stein und Gussglas vermittelt dem Betrachter den Eindruck eines im Wind aufgeblähten Segels.

Die einladende Leichtigkeit, die angeblich vom Gebäude ausgeht, soll später seiner Funktion zugute kommen: Nach seiner Fertigstellung voraussichtlich Ende 2015 soll das Bauwerk als  Versammlungsstelle und Andachtshaus nicht nur für Gläubige der Bahai, sondern Vertretern aller Glaubensrichtungen dienen.

Seit Projektbeginn wurden auf über 5.000 Quadratmeter an die 420 Tonnen Stahl verbaut. Weitere 900 Quadratmeter Bronzeverkleidung des etwa 30 Meter hohen Gebäudes lassen das Gesamtgewicht nur erahnen. Trotzdem ist die Tragstruktur erdbebensicher und mit entsprechenden Gleitpedallagern ausgelegt.

„Nach  achtjähriger Vorbereitungszeit für den Bau des Tempels mit dieser komplexen und einzigartigen Architektur, ist es für uns als Transport- und Logistikdienstleister natürlich eine Ehre, zur Vollendung solch berühmter Bauprojekte beizutragen“, kommentiert Oliver Arnold stolz die Beendigung des Auftrages.

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