Sternbrücke Hamburg: ARNOLD SCHWERLAST meistert eines der anspruchsvollsten Schwerlastprojekte Deutschlands
888 Tonnen, 75 Meter Länge, mitten in Hamburg-Altona – und das bei laufendem Bahnbetrieb. Sieben Monate lang hat ARNOLD SCHWERLAST den Schwerlast- und Montageteil der Sternbrücken-Erneuerung verantwortet. Eine Bilanz.
Ein Verkehrsdenkmal wird erneuert
Die Sternbrücke in Hamburg-Altona ist mehr als ein Bauwerk. Über ihre vier Gleise rollen täglich rund 900 Züge – Regional-, Fern- und S-Bahn-Verkehr. Seit über hundert Jahren prägt sie den Stadtteil, in ihren Kasematten ist über die Jahrzehnte eine bekannte Kultur- und Kneipenszene gewachsen.
Alter und Verkehrsbelastung machten eine Erneuerung unumgänglich. Die Planungen liefen über Jahre, im Frühjahr 2025 begann die Umsetzung. Die Besonderheit: Der Umbau läuft bis 2027 bei laufendem Bahnbetrieb. Jeder Handgriff muss sitzen.
Unser Auftrag: Schwerlast und Kran aus einer Hand
Die Deutsche Bahn hat ARNOLD SCHWERLAST mit den Schwerlast- und Montageleistungen beauftragt. In den vergangenen sieben Monaten haben wir den zentralen Meilenstein dieses Bauvorhabens umgesetzt.
- Über 3.500 Tonnen Material bewegt
- Mehr als 100 Einzeltransporte
- Rund ein Viertel davon mit Stückgewichten über 70 Tonnen
- Bauteile bis zu 5 Metern Breite und 25 Metern Länge
- Großkrane mit Traglasten bis 450 Tonnen im Einsatz, teilweise mehrere gleichzeitig
Innerstädtische Logistik an der Belastungsgrenze
Schwerlasttransporte sind anspruchsvoll. Schwerlasttransporte mitten durch Hamburg sind eine andere Hausnummer. Enge Straßen, temporäre Sperrungen, parallel laufende Baustellen auf den Zufahrtswegen, komplexe Genehmigungsverfahren – jede Fahrt wurde im Vorfeld detailliert geplant, mit Polizei und Behörden abgestimmt und während der Durchführung kontinuierlich überwacht. Um die Transporte überhaupt zu ermöglichen, mussten entlang der Strecken Dutzende Bäume gefällt werden.
Parallel zu den Transporten lief der Kranbetrieb. Mehrere Krane gleichzeitig im Einsatz, millimetergenaue Hübe, ständige Synchronisation der Teams – alles im laufenden Schienen- und Stadtverkehr.
Gesteuert aus Rimpar
Auch wenn wir seit 2023 eine Niederlassung in der Hamburger HafenCity haben: Das Projekt lief zentral über das Schwerlastteam im Head Office in Rimpar. Von der Genehmigungsplanung über die Transportkoordination bis zu den Kranmontagen – alle Fäden liefen hier zusammen.